Der Leitgedanke der Mädchenarbeit

Die Stadtjugendpflege bietet geschlechtsspezifische Arbeit an. Das heißt, sie bietet Projekte an, die sich gezielt an Mädchen und Jungen und ihre jeweiligen, individuellen Bedürfnisse richten. Geschlechtsspezifische Arbeit bedeutet, Mädchen und Jungen einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie sich in verschiedenen individuellen und geschlechtsspezifischen Strukturen ausprobieren können. Mädchen- und Jungenarbeit soll bei der Entwicklung einer eigenen Identität begleiten. Dabei lehnt sich diese Jugendarbeit auch an den § 8 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) an. In diesem ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenslagen von Mädchen und Jungen sowie der Abbau von Benachteiligungen und die Förderung der Gleichberechtigung verankert.

 

In der Mädchenarbeit wird dabei ein Schwerpunkt auf Selbstbehauptung und Förderung des Selbstbewusstseins gelegt. Mädchen und junge Frauen sollen lernen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und vor allem ihr Können in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Weitere Themen zur gesellschaftlichen Orientierung sind z.B. Zukunftsplanung, Berufsorientierung, gesellschaftliches Rollenverständnis und Körperwahrnehmung.

 

Jede Woche findet bei uns im Jugend- und Kulturzentrum in Niedenstein der Mädchentreff für alle Mädels ab der 5. Klasse statt. Dabei bestimmen die Mädels selbst, was sie machen wollen. Ob spielen, basteln, kochen oder einfach nur zusammen gemütlich einen Film ansehen.

 

Regelmäßig bieten wir außerdem in Kooperation mit den Chattengau-Jugendpflegen der Gemeinden Edermünde und Gudensberg verschiedene Termine, Projekte und Workshops an, wie z.B. Girls Day, Mädchenaktionstage, Zukunftsplanungsseminar, Selbstbehauptungsprojekte und einiges mehr.

Unser Plan bis zu den Weihnachtsferien: